Statt den unseriösen Welpenhandel zu unterstützen sollte man es so machen, wie "Emmett Cullen" es hier erklärt:
Nachdenkblog
selber denken
Freitag, 20. Januar 2012
Donnerstag, 12. Januar 2012
Worauf achten beim Welpenkauf?
Zunehmend mehr Menschen kaufen ihre Katze oder ihren Hund über das Internet. In der Anzeige erkennt man nicht unbedingt, aus welchen Verhältnissen so ein Tier kommt.
Auf jeden Fall aber sollte man folgendes beachten:
Den Züchter oder bisherigen Tierbesitzer zu Hause aufsuchen.
Sich immer auch die Mutter zeigen lassen.
Darauf achten, wie das Tier lebt. Ist es Teil der Familie? Sind Geschwisterwelpen anwesend? Sind die Elterntiere anwesend? Ist das Tier geimpft, gechipt und ordentlich registriert?
Kaufe niemals ein Tier aus dem Kofferraum! Oder auf einem Markt! Damit unterstützt man den unseriösen Tierhandel. Ruft lieber die Polizei und einen Tierschutzverein an. Aktion Tier e.V. bietet sich im Raum Berlin an. In anderen Ortschaften bieten die örtlichen Tierschutzverbände Rat oder springen helfend ein.
Stoppt den Welpenhandel mit Hund und Katze!
Mehr hier
Auf jeden Fall aber sollte man folgendes beachten:
Den Züchter oder bisherigen Tierbesitzer zu Hause aufsuchen.
Sich immer auch die Mutter zeigen lassen.
Darauf achten, wie das Tier lebt. Ist es Teil der Familie? Sind Geschwisterwelpen anwesend? Sind die Elterntiere anwesend? Ist das Tier geimpft, gechipt und ordentlich registriert?
Kaufe niemals ein Tier aus dem Kofferraum! Oder auf einem Markt! Damit unterstützt man den unseriösen Tierhandel. Ruft lieber die Polizei und einen Tierschutzverein an. Aktion Tier e.V. bietet sich im Raum Berlin an. In anderen Ortschaften bieten die örtlichen Tierschutzverbände Rat oder springen helfend ein.
Stoppt den Welpenhandel mit Hund und Katze!
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Welpenhandel
Gestern lief im ZDF ein Film über den unseriösen Welpenhandel. Erschreckend was Menschen aus reiner Profitgier Tieren antun.
Aktion Tier e.V. hat ein Video ins Netz gestellt, dass diese Sauerei zum Thema hat.
Hier der Link zur ZDF Sendung. Hoffentlich bleibt das noch lange abrufbar.
Aktion Tier e.V. hat ein Video ins Netz gestellt, dass diese Sauerei zum Thema hat.
Hier der Link zur ZDF Sendung. Hoffentlich bleibt das noch lange abrufbar.
Samstag, 7. Januar 2012
Aus dem TASSO Newsletter
Geschafft! 8hours-Kampagne erreicht 1.028.110 Stimmen
119 Mitglieder des Europäischen Parlamentes unterstützen die Aktion
In der letzten Zeit hat TASSO verstärkt auf die europaweite Kampagne 8hours hingewiesen und alle Tierfreunde um ihre Stimme gebeten. Das Ziel von einer Million Stimmen ist am 3. Januar 2012 wie geplant erreicht worden.
Es dürfte einmalig im Tierschutz sein, in so kurzer Zeit eine solche Menge an Unterschriften für ein Projekt zusammen zu bekommen. Deutschland hat mit knapp 340.000 Stimmen seine Zielvorgabe mehr als verdoppelt. Das ist vor allem dem Einsatz der vielen TASSO-Tierfreunde zu verdanken. Herzlichen Dank dafür!
Das Ergebnis ist ein Signal an die Europäische Union. Der Koordinator des Projektes, Adolfo Sansolini, hat jetzt eine realistische Chance, eine Wende der untragbaren Zustände der Schlachtviehtransporte einzuläuten: "Jetzt können wir unsere Energie auf die Lobbyarbeit bündeln. Das Ergebnis sollte uns die Türen zu den Entscheidungsträgern öffnen können."
© Copyright TASSO e.V.
119 Mitglieder des Europäischen Parlamentes unterstützen die Aktion
In der letzten Zeit hat TASSO verstärkt auf die europaweite Kampagne 8hours hingewiesen und alle Tierfreunde um ihre Stimme gebeten. Das Ziel von einer Million Stimmen ist am 3. Januar 2012 wie geplant erreicht worden.
Es dürfte einmalig im Tierschutz sein, in so kurzer Zeit eine solche Menge an Unterschriften für ein Projekt zusammen zu bekommen. Deutschland hat mit knapp 340.000 Stimmen seine Zielvorgabe mehr als verdoppelt. Das ist vor allem dem Einsatz der vielen TASSO-Tierfreunde zu verdanken. Herzlichen Dank dafür!
Das Ergebnis ist ein Signal an die Europäische Union. Der Koordinator des Projektes, Adolfo Sansolini, hat jetzt eine realistische Chance, eine Wende der untragbaren Zustände der Schlachtviehtransporte einzuläuten: "Jetzt können wir unsere Energie auf die Lobbyarbeit bündeln. Das Ergebnis sollte uns die Türen zu den Entscheidungsträgern öffnen können."
© Copyright TASSO e.V.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Meine Mara
Sie wird im Februar 2 Jahre alt und ist selbst für eine Cooniedame sehr groß. Sie ist mein Sonnenschein.
Sonntag, 1. Januar 2012
Berliner Tierheim meldet S.O.S.
Das Tierheim Berlin fordert mehr Unterstützung vom berliner Senat.
Apel unterstreicht in seinem Appell an den Senat die Forderung nach einem Heimtiergesetz und einem Hundeführerschein.
Mehr dazu hier.
Apel, der im Oktober sein Amt als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes aufgab und sich nun ganz auf Berlin konzentrieren will, sieht das größte Tierheim Europas derzeit aber noch nicht finanziell bedroht. «Aber die Spenden reichen nicht und Erbschaften sind nicht zu kalkulieren», sagte er. Auch die Rücklagen seien nicht besonders üppig.
Mit Bedenken reagiert der 60-Jährige auf Pläne für ein neues Hundegesetz. Dabei soll die Zahl der sogenannten Kampfhunderassen möglicherweise erhöht werden. Fehle beispielsweise der nötige Sachkundenachweis zur Führung dieser als gefährlich eingestuften Tiere, lande der Hund erst mal im Tierheim. Die Einrichtung ist auch ein Fundtieramt.
Die Tiere müssten oft drei Jahre oder mehr in der Anlage bleiben, obwohl sie nicht gefährlich seien, sondern der Halter einen Fehler gemacht habe, sagte Apel. «Eine Verschärfung des Hundegesetzes, würde bedeuten, dass noch mehr Tiere beschlagnahmt werden, aber an den Kosten beteiligt man sich nicht. Das kann nicht angehen.»
Apel unterstreicht in seinem Appell an den Senat die Forderung nach einem Heimtiergesetz und einem Hundeführerschein.
Mehr dazu hier.
Samstag, 31. Dezember 2011
Zum Thema Heimtiergesetz
Ich bin ja kein Freund von BILD. Aber hier haben sie in einer Schlagzeile gute Gründe für ein Heimtiergesetz geliefert, wie es deutlicher nicht werden kann. Gäbe es eine Registrierungspflicht und die Pflicht einen Sachkundenachweis abzulegen, gäbe es keine ausgesetzten Tiere mehr und keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum.
Ja, man kann sehr genau erkennen, wieviel die bereits vorhandenen Vorschriften geeignet sind, Tiere zu schützen.
Lieber Gott lass Hirn regnen!
Der Erlass eines Heimtierschutzgesetzes mit konkreten Haltungsvorschriften, Erlaubnisvorbehalten und Verboten würde einen staatlichen Eingriff in die private Haustierhaltung und damit in die allgemeine Handlungsfreiheit des Tierhalters bedeuten. Dieser müsste daher geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein, um den erstrebten Zweck zu erreichen. Ein Heimtierschutzgesetz begegnet insbesondere hinsichtlich der Erforderlichkeit Bedenken. Wie oben bereits dargelegt, existieren bereits Vorschriften, die auch bei der Haltung von Heimtieren zu beachten sind. Zudem stehen den zuständigen Behörden auch ohne Regelungen in einem Heimtierschutzgesetz bereits Instrumentarien zur Verfügung, um gegen bekannt gewordene Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorzugehen und für Abhilfemaßnahmen zu sorgen. Der Erlass eines Heimtierschutzgesetzes ist daher derzeit nicht geplant.
Ja, man kann sehr genau erkennen, wieviel die bereits vorhandenen Vorschriften geeignet sind, Tiere zu schützen.
Lieber Gott lass Hirn regnen!
Montag, 26. Dezember 2011
Für ein neues Heimtiergesetz
Der deutsche Tierschutzbund setzt sich für ein neues Heimtiergesetz ein. Da der deutsche Tierschutzbund allen kommunalen Tierschutzverbänden angehört, die auch mit den örtlichen Tierheimen zusammen arbeiten, weiß der Deutsche Tierschutzbund aus aller erster Quelle, warum dies benötigt wird.
Allen voran wird ein Sachkundenachweis von Tierhaltern gefordert. Und das ist berechtigt. Viel zu viele Leute schaffen sich Tiere an, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Sie wissen nicht, was es bedeutet ein Tier zu haben, was zu beachten ist und was ein Tier unter Umständen auch kosten kann.
Denn es gibt keine Garantie für Gesundheit. Und eine Operation kann bei einer Katze schnell die 800 € Marke erklettern, dazu kommen noch Nachbehandlungen und Nachuntersuchungen. Die sind nicht all inclusiv.
Bei einem Hund multipliziert sich die Summe gleich mit 3 oder 4. Eine OP bei einem Hund unter 1000 € ist nicht drin. Dazu kommen noch artgerechtes Futter (d.h., nicht der Müll aus dem Supermarkt), und artspezifische Beschäftigung. Vielleicht auch Umbauarbeiten in der Wohnung. Katzen brauchen beispielsweise mehr als nur einen Kratzbaum, es sollten möglichst zwei sein und mehrere Liegeplätze an der Wand. Obwohl die Industrie gern Höhlen zum Kauf anbietet, die auf dem Boden stehen, liegt die Katze lieber hoch oben!
Tierschützer in Deutschland unterstützen die Forderung nach einem neuen Heimtiergesetz und haben geschrieben.
Ich bekam vor wenigen Tagen die Antwort, von der ich glaube, dass alle diese erhalten haben. Ich veröffentliche daher, was das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz mir geantwortet hat:
Ist das nicht schön? Es soll alles so bleiben wir bisher....
In dem Brief wird vorausgesetzt, die Leute wissen schon was sie tun, das sollte man auch erwarten, wenn sie sich Kinder anschaffen. Dass wir Jugendämter brauchen zeigt leider an, dass dem nicht so ist. Dass die Tierheime überquellen, in den Großstädten zigtausende von Straßenkatzen leben, die nur von ehrenamtlichen Menschen versorgt werden, zeigt an, dass wir dringend ein Heimtiergesetz brauchen und dass den Menschen abverlangt werden muss, dass sie wissen, was sie sich mit einem Tier ins Haus holen.
Für mich ist der Inhalt dieser Antwort blanke Heuchelei.
Ich bin mit einer Züchterin von Rassekatzen befreundet, die jedes mal wenn sie Kitten zu vermitteln hat, mit Leuten konfrontiert wird, die man schlichtweg als Idioten bezeichnen muss. Diese lassen nicht nur jeden Sachverstand und Liebe zum Tier vermissen, sie merken noch nicht ein Mal, was sie tun.
Das grausame Extrem erleben wir gerade in der Ukraine und in Rumänien, wo tausende von Straßenhunden grausam getötet werden sollen. Dabei zählt der Hund als der beste Freund des Menschen. Mein Großvater schon lehrte mich: "Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"
Informationen dazu gibt es hier und hier.
Bisher kümmern sich in Deutschland nur Vereine darum, Menschen aufzuklären. Wie zum Beispiel der Verein aktion tier. Sie gehen auf die Straße und sprechen Menschen an, etwas das nicht immer leicht ist und auch nicht immer richtig verstanden wird. Daher kann man diese Aktionen nicht genug loben.
Das Ziel ist auch nicht, noch mehr Gesetze und Vorschriften zu erlassen. Das Ziel ist, die Zahl der herrenlose Tiere zu dezimieren, Massenvermehrung in Zukunft auszuschließen, die Tierheime zu entlasten und zu verhindern, dass zigtausende von Straßenkatzen unter unzumutbaren Umständen leben müssen. Diese Dinge hat der Mensch zu verantworten. Und dem will das Bundesministerium gewähren lassen. Ich möchte hier nicht unerwähnt lassen, dass das zuständige Bundesministerium von einer Unionspartei geführt wird. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
Hier noch ein Link zum Mitgliedermagazin des Bunds gegen den Missbrauch der Tiere, bmt.
Wer sich an des Minsterium wenden möchte, hier die Anschrift:
Allen voran wird ein Sachkundenachweis von Tierhaltern gefordert. Und das ist berechtigt. Viel zu viele Leute schaffen sich Tiere an, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Sie wissen nicht, was es bedeutet ein Tier zu haben, was zu beachten ist und was ein Tier unter Umständen auch kosten kann.
Denn es gibt keine Garantie für Gesundheit. Und eine Operation kann bei einer Katze schnell die 800 € Marke erklettern, dazu kommen noch Nachbehandlungen und Nachuntersuchungen. Die sind nicht all inclusiv.
Bei einem Hund multipliziert sich die Summe gleich mit 3 oder 4. Eine OP bei einem Hund unter 1000 € ist nicht drin. Dazu kommen noch artgerechtes Futter (d.h., nicht der Müll aus dem Supermarkt), und artspezifische Beschäftigung. Vielleicht auch Umbauarbeiten in der Wohnung. Katzen brauchen beispielsweise mehr als nur einen Kratzbaum, es sollten möglichst zwei sein und mehrere Liegeplätze an der Wand. Obwohl die Industrie gern Höhlen zum Kauf anbietet, die auf dem Boden stehen, liegt die Katze lieber hoch oben!
Tierschützer in Deutschland unterstützen die Forderung nach einem neuen Heimtiergesetz und haben geschrieben.
Ich bekam vor wenigen Tagen die Antwort, von der ich glaube, dass alle diese erhalten haben. Ich veröffentliche daher, was das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz mir geantwortet hat:
Sehr geehrte Frau XXXXXXX,
für Ihre E-Mail vom 10.12.2011 an Frau Bundesministerin Ilse Aigner danke ich Ihnen.
Für das Halten von Heimtieren gibt es bereits allgemeine gesetzliche Anforderungen:
Für das Halten und Züchten von sowie den Handel mit Tieren, also auch Heimtieren, gelten die grundlegenden Anforderungen des § 2 des Tierschutzgesetzes. Danach muss derjenige, der ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung darf nicht so eingeschränkt werden, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Außerdem muss die für das Tier verantwortliche Person über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Tier verfügen.
Die Durchführung des Tierschutzgesetzes und der auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen obliegt gemäß § 15 Absatz 1 Satz 1 des Tierschutzgesetzes den zuständigen Behörden der Länder (Veterinärämter).
Der Erlass eines Heimtierschutzgesetzes mit konkreten Haltungsvorschriften, Erlaubnisvorbehalten und Verboten würde einen staatlichen Eingriff in die private Haustierhaltung und damit in die allgemeine Handlungsfreiheit des Tierhalters bedeuten. Dieser müsste daher geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein, um den erstrebten Zweck zu erreichen. Ein Heimtierschutzgesetz begegnet insbesondere hinsichtlich der Erforderlichkeit Bedenken. Wie oben bereits dargelegt, existieren bereits Vorschriften, die auch bei der Haltung von Heimtieren zu beachten sind. Zudem stehen den zuständigen Behörden auch ohne Regelungen in einem Heimtierschutzgesetz bereits Instrumentarien zur Verfügung, um gegen bekannt gewordene Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorzugehen und für Abhilfemaßnahmen zu sorgen. Der Erlass eines Heimtierschutzgesetzes ist daher derzeit nicht geplant.
Ist das nicht schön? Es soll alles so bleiben wir bisher....
In dem Brief wird vorausgesetzt, die Leute wissen schon was sie tun, das sollte man auch erwarten, wenn sie sich Kinder anschaffen. Dass wir Jugendämter brauchen zeigt leider an, dass dem nicht so ist. Dass die Tierheime überquellen, in den Großstädten zigtausende von Straßenkatzen leben, die nur von ehrenamtlichen Menschen versorgt werden, zeigt an, dass wir dringend ein Heimtiergesetz brauchen und dass den Menschen abverlangt werden muss, dass sie wissen, was sie sich mit einem Tier ins Haus holen.
Für mich ist der Inhalt dieser Antwort blanke Heuchelei.
Ich bin mit einer Züchterin von Rassekatzen befreundet, die jedes mal wenn sie Kitten zu vermitteln hat, mit Leuten konfrontiert wird, die man schlichtweg als Idioten bezeichnen muss. Diese lassen nicht nur jeden Sachverstand und Liebe zum Tier vermissen, sie merken noch nicht ein Mal, was sie tun.
Das grausame Extrem erleben wir gerade in der Ukraine und in Rumänien, wo tausende von Straßenhunden grausam getötet werden sollen. Dabei zählt der Hund als der beste Freund des Menschen. Mein Großvater schon lehrte mich: "Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"
Informationen dazu gibt es hier und hier.
Bisher kümmern sich in Deutschland nur Vereine darum, Menschen aufzuklären. Wie zum Beispiel der Verein aktion tier. Sie gehen auf die Straße und sprechen Menschen an, etwas das nicht immer leicht ist und auch nicht immer richtig verstanden wird. Daher kann man diese Aktionen nicht genug loben.
Das Ziel ist auch nicht, noch mehr Gesetze und Vorschriften zu erlassen. Das Ziel ist, die Zahl der herrenlose Tiere zu dezimieren, Massenvermehrung in Zukunft auszuschließen, die Tierheime zu entlasten und zu verhindern, dass zigtausende von Straßenkatzen unter unzumutbaren Umständen leben müssen. Diese Dinge hat der Mensch zu verantworten. Und dem will das Bundesministerium gewähren lassen. Ich möchte hier nicht unerwähnt lassen, dass das zuständige Bundesministerium von einer Unionspartei geführt wird. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
Hier noch ein Link zum Mitgliedermagazin des Bunds gegen den Missbrauch der Tiere, bmt.
Wer sich an des Minsterium wenden möchte, hier die Anschrift:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Postfach 14 02 70, 53107 Bonn| HAUSANSCHRIFT | Rochusstraße 1, 53123 Bonn |
Montag, 17. Oktober 2011
Bitte Unterschreiben Sie den Appell gegen die Massentierhaltung
In Massentierhaltungsanlagen wird mit Tieren auf eine Weise umgegangen, die uns als Gesellschaft beschämen muss.
Die Massentierhaltung ist eine wesentliche Ursache des Klimawandels.
Die Massentierhaltung schädigt die Umwelt.
Die Massentierhaltung erzeugt mehr Fleisch, als wir bei gesunder Lebensweise essen können, und birgt unkalkulierbare Gesundheitsrisiken.
Die Massentierhaltung trägt zur globalen Ungerechtigkeit und Weltarmut bei.
Die Massentierhaltung lohnt sich nicht.
Der Ausstieg aus der Massentierhaltung muss mit politischen Mitteln betrieben werden und kann nicht der Verantwortung der einzelnen Konsumenten überlassen sein.
Vertrauen auf technische Lösungen ist beschämend und blauäugig.
Die Massentierhaltung ist eine wesentliche Ursache des Klimawandels.
Die Massentierhaltung schädigt die Umwelt.
Die Massentierhaltung erzeugt mehr Fleisch, als wir bei gesunder Lebensweise essen können, und birgt unkalkulierbare Gesundheitsrisiken.
Die Massentierhaltung trägt zur globalen Ungerechtigkeit und Weltarmut bei.
Die Massentierhaltung lohnt sich nicht.
Der Ausstieg aus der Massentierhaltung muss mit politischen Mitteln betrieben werden und kann nicht der Verantwortung der einzelnen Konsumenten überlassen sein.
Vertrauen auf technische Lösungen ist beschämend und blauäugig.
Montag, 19. September 2011
Frist abgelaufen!
Gerade erfahre ich, dass Michael Oenning entlassen worden ist!
Das sind gute Nachrichten für den HSV!
Schlimmer kann es ja nicht mehr werden..... :-)
Das sind gute Nachrichten für den HSV!
Schlimmer kann es ja nicht mehr werden..... :-)
Frist für Oenning bis Freitag?
Auf einmal und ganz plötzlich scheint die Geduld von Arnesen und dem HSV Vorstand begrenzt. Ich hörte heute Morgen in den Medien, es werde schon nach freien Trainern gesucht und Huub Stevens sei im Gespräch...
Das wäre was! Aber Horst Hrubesch wäre auch eine richtig gute Wahl!
Das wäre was! Aber Horst Hrubesch wäre auch eine richtig gute Wahl!
Samstag, 17. September 2011
Ich bin HSV Fan!
In den vergangenen Bundesliga Saisons brauchte man als Fan des HSV ein dickes Fell. Wenn ich an die vier Spiele gegen Werde Bremen denke, das tat weh!
DFB Pokal -> raus.
UEFA Cup Halbfinale -> raus.
Bundesliga Rückspiel.
Das war aber natürlich nicht alles. Jedes Jahr ein neuer Trainer. Keine Kontinuität.. aber das, was man jetzt erleben muss ist nicht mehr zu toppen!
Auf der Arbeit wird man ausgelacht und eigentlich ist die beste Strategie dem entgegen zu wirken, selbst blöde Witze über den HSV zu reissen.
"Willst du Hamburg oben sehen? Dann musst du die Tabelle drehen", so "witzelte" ich kürzlich einem Hertha Fan auf der Arbeitsstelle entgegen, um mir die Schmähungen zu ersparen.
Warum wird Huub Stevens nicht geholt? Er wäre frei. Er hat den HSV schon mal vor dem Abstieg gerettet. Warum tut da niemand was? Es springt jedem ins Auge, dass dieser Trainer nicht gut für die Mannschaft ist.
Sollte es sein, dass der HSV das erste Mal in seiner Geschichte absteigt?
Frank Rost, ich wusste, er wird uns fehlen. Aber dass es so sein würde, das wusste ich nicht. Er spielt derzeit recht erfolgreich in New York.
Au man, ich hoffe auf ein Wunder!
DFB Pokal -> raus.
UEFA Cup Halbfinale -> raus.
Bundesliga Rückspiel.
Das war aber natürlich nicht alles. Jedes Jahr ein neuer Trainer. Keine Kontinuität.. aber das, was man jetzt erleben muss ist nicht mehr zu toppen!
Auf der Arbeit wird man ausgelacht und eigentlich ist die beste Strategie dem entgegen zu wirken, selbst blöde Witze über den HSV zu reissen.
"Willst du Hamburg oben sehen? Dann musst du die Tabelle drehen", so "witzelte" ich kürzlich einem Hertha Fan auf der Arbeitsstelle entgegen, um mir die Schmähungen zu ersparen.
Warum wird Huub Stevens nicht geholt? Er wäre frei. Er hat den HSV schon mal vor dem Abstieg gerettet. Warum tut da niemand was? Es springt jedem ins Auge, dass dieser Trainer nicht gut für die Mannschaft ist.
Sollte es sein, dass der HSV das erste Mal in seiner Geschichte absteigt?
Frank Rost, ich wusste, er wird uns fehlen. Aber dass es so sein würde, das wusste ich nicht. Er spielt derzeit recht erfolgreich in New York.
Au man, ich hoffe auf ein Wunder!
Dienstag, 13. September 2011
Gedenken an den 11. September 2001
Das perfide ist, es war ein Tag, der begann wie jeder andere.
Menschen stehen morgens auf, duschen, frühstücken und gehen zur Arbeit. So wie wir alle es Tag für Tag tun, ohne darüber nachzudenken.
Und dann entscheiden ein paar religiös Verirrte, völlig unbeteiligten Menschen das Lebenslicht auszublasen. Nur, weil deren klerikales Verständnis nicht zu dem ihren passt.
Happy Feet ist spurlos verschwunden
Die Geschichte um den Kaiserpinguin, der sich nach Neuseeland verirrte und dort wieder aufgepäppelt wurde scheint kein Happy End zu haben. Der Pinguin ist spurlos verschwunden, wie das ZDF auf heute.de meldet.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8350644,00.html
Schade! Hoffen wir, dass der Sender abgefallen ist....
Happy-Feet-Fans aus aller Welt sind in heller Aufregung, denn der junge Kaiserpinguin, der sich nach Neuseeland verirrt hatte, ist seit vergangenem Freitag verschwunden.
Funkstille bei Happy Feet
Der berühmte Pinguin war am 4. September südlich von Neuseeland ausgesetzt worden und sollte in die Antarktis zurückschwimmen. Tierärzte klebten ihm einen Peilsender ins Gefieder. So konnte seine Reise per Satellit und live im Internet verfolgt werden. Doch seit Freitag erhalten die Wissenschaftler kein Signal mehr. Der Sender kann Daten nur von der Wasseroberfläche übermitteln. Für die Funkstille gibt es daher zwei Erklärungen: "Entweder ist der Sender abgefallen oder etwas anderes hat Happy Feet davon abgehalten, aufzutauchen", teilte die Firma Sirtrack mit, die auf die Satellitenüberwachung von Tieren spezialisiert ist.
Die Befürchtung vieler Happy-Feet-Fans wagte die Firma erst auf Nachfrage auszusprechen: Der Pinguin könnte von einem Wal oder einem anderen Meerestier gefressen worden sein. Möglich sei das schon, sagt Mitarbeiter Kevin Lay auf Nachfrage des Nachrichtenportal stuf.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8350644,00.html
Schade! Hoffen wir, dass der Sender abgefallen ist....
Sonntag, 4. September 2011
Wo ist "Happy Feet"?
Die Antwort findet sich hier:
http://www.nzemperor.com/
Wenn man auf Map klickt sieht man den aktuellen Standort des Kaiserpinguins.
Hoffentlich findet er nach Hause!
http://www.nzemperor.com/
Wenn man auf Map klickt sieht man den aktuellen Standort des Kaiserpinguins.
Hoffentlich findet er nach Hause!
Samstag, 3. September 2011
Antrag der SPD Fraktion an den Bundestag zum Thema Massentierhaltung
Dier Antrag ist zwar schon älter als die Ausstrahlung der ARD über Wiesenhof, dennoch sollte er bekannt gemacht werden. Ich kam nur durch einen Newsletter der TASSO e.V. und einige Umwege auf dieses Dokument, das vom Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V. verlinkt worden ist.
http://www.bmt-tierschutz.de/Dateien/2011/Anlage_PM_20110607.pdf
Deutscher Bundestag Drucksache 17/6089
17. Wahlperiode 07. 06. 2011
Antrag
der Abgeordneten Heinz Paula, Dr. Wilhelm Priesmeier, Sören Bartol, Dirk
Becker, Uwe Beckmeyer, Gerd Bollmann, Willi Brase, Marco Bülow, Martin
Burkert, Petra Crone, Elvira Drobinski-Weiß, Garrelt Duin, Petra Ernstberger,
Iris Gleicke, Ulrike Gottschalck, Michael Groschek, Michael Peter Groß, Hans-
Joachim Hacker, Rolf Hempelmann, Gustav Herzog, Gabriele Hiller-Ohm, Petra
Hinz (Essen), Johannes Kahrs, Ulrich Kelber, Dr. Bärbel Kofler, Ute Kumpf,
Steffen-Claudio Lemme, Gabriele Lösekrug-Möller, Kirsten Lühmann,
Dr. Matthias Miersch, Thomas Oppermann, Florian Pronold, Mechthild Rawert,
Dr. Ernst Dieter Rossmann, René Röspel, Frank Schwabe, Rolf Schwanitz,
Stefan Schwartze, Rita Schwarzelühr-Sutter, Ute Vogt, Dr. Marlies Volkmer,
Waltraud Wolff, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD
Klare Regelungen für Intensivtierhaltung
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
In Deutschland führt die gegenwärtige Form der intensiven Haltung landwirtschaftlicher
Nutztiere zunehmend zu Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung. Bürgerinnen und Bürger,
die unmittelbar von der Ansiedlung großer Tierhaltungsanlagen betroffen sind, engagieren
sich vehement gegen deren Bau.
Hinzu kommt die grundsätzliche Ablehnung breiter Bevölkerungsschichten, die aus Gründen
des Tierschutzes gegen intensive Haltungsformen sind.
Die sich zuspitzenden Konflikte in einigen Regionen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens
und Brandenburgs verdeutlichen die Problematik.
In den Zentren der intensiven Tierhaltung sind die Grenzen der Belastbarkeit für die Umwelt
erreicht. Da die landwirtschaftlichen Betriebsflächen der Tierhalter meist nicht ausreichen,
um den anfallenden Stickstoff betriebsnah und umweltverträglich auszubringen, werden
Boden- und Wasserhaushalte übermäßig beansprucht. In den letzten Jahren konnten die
Nährstoffüberschüsse trotz der Umsetzung technischer und administrativer Maßnahmen
nicht soweit gesenkt werden, dass europarechtliche Vorgaben eingehalten werden.
Die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach preislich erschwinglichen
Fleisch und Fleischwaren bleibt unverändert hoch. Dies ist ein Grund dafür, dass in den
letzten Jahren insbesondere die Geflügelhaltung in der Landwirtschaft erheblich ausgeweitet
wurde. Alleine im Zeitraum von 2006 bis 2009 stieg die Geflügelfleischproduktion von knapp
1,12 Millionen Tonnen auf 1,4 Millionen Tonnen. Der Prokopfverbrauch erhöhte sich im
selben Zeitraum von 16,7 kg auf 18,6 kg Geflügelfleisch.
Die tierische Veredelungswirtschaft hat in Deutschland damit eine große Bedeutung
insbesondere für die Beschäftigung im ländlichen Raum. Folgenden Zahlen verdeutlichen
2
dies: 84.300 Beschäftigte erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz von 33,5 Mrd. €, was
in etwa 22 % des Gesamtumsatzes des Ernährungsgewerbes entspricht.
Dennoch wird die intensive landwirtschaftliche Produktion von einer breiten Mehrheit in der
deutschen Gesellschaft abgelehnt. Gerade weil die Landwirtschaft staatliche
Transferzahlungen erhält, sprechen sich immer mehr Menschen für eine tiergerechte und
umweltverträgliche Landwirtschaft aus, die qualitativ hochwertige tierische Lebensmittel
produziert. Gemessen an diesem Anspruch müssen die Haltungsformen unserer
landwirtschaftlichen Nutztiere auf den Prüfstand.
Die Politik ist aufgefordert, die gesellschaftlichen Ansprüche an eine moderne Tierproduktion
aufzugreifen und die erforderlichen gesetzlichen Anpassungen auf nationaler wie auf
europäischere Ebene vorzunehmen.
Die Tierschutz-Standards müssen angehoben werden. Hierfür dient das Tierschutzgesetz als
Grundlage. Es fordert eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung und ausreichende
Bewegungsfreiheit. Es verbietet, den Tieren grundlos Schmerzen, Leiden oder Schäden
zuzufügen. Der Artikel 20a Grundgesetz erhebt den Tierschutz zum Staatsziel.
Neben den tierschutzrechtlichen Vorgaben an eine artgerechte Haltung müssen auch die
betroffenen Umweltgesetze angepasst werden, die die Böden, das Grundwasser und die Luft
schützen. Bei den erforderlichen Anpassungen sind die Grundsätze der kommunalen
Selbstverwaltung zu beachten.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
a) Tierschutz in der landwirtschaftlichen Tierhaltung verbessern
1. dafür zu sorgen, dass Eingriffe an Tieren, wie das Kupieren von Schwänzen bei
Ferkeln und der Schnäbel bei Geflügel, das betäubungslose Enthornen von Rindern
und die betäubungslose Ferkelkastration grundsätzlich verboten werden. Im
Tierschutzgesetz sind die Ausnahmeregelungen des § 5 Absatz 3 Sätze 1 bis 6
sowie nach § 6 Absatz 3 Sätze 1 bis 3 zu streichen;
2. dafür zu sorgen, im Rahmen von Anreizprogrammen ein Monitoring zu unterstützen,
durch das der Gesundheitszustand der Tiere besser erfasst und dokumentiert den
Landwirten entsprechende Informationen zurückgemeldet und die Erkenntnisse über
die Ursache-Wirkungs-Beziehungen verbessert werden, damit die Einhaltung des § 2
TierschutzG durch die Tierhalter gewährleistet wird;
3. die Forschung zur Entwicklung von Tierschutzindikatoren auszubauen;
4. umgehend ist eine Verordnung nach § 13 Absatz 2 TierschutzG zur Einführung eines
obligatorischen Prüf- und Zulassungsverfahrens zur tierschutzgerechten Haltung von
Legehennen vorzulegen, die spätestens zum 1. Januar 2012 in Kraft tritt;
5. die Voraussetzungen für ein obligatorisches Prüf- und Zulassungsverfahren für
Haltungssysteme aller Nutztiere zu schaffen (Tierschutz TÜV);
6. in die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bisher nicht erfasste landwirtschaftliche
Nutztiere aufzunehmen und dahingehend zu ändern, dass Nutztiere artgerecht
gehalten werden können, indem u.a. ein verbessertes Platzangebot, Strukturierung
der Haltungsanlagen etc. festgelegt wird;
7. die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung dahingehend zu ändern, dass
Verletzungs- und Mortalitätsraten je Nutztierart festgelegt werden und durch den
3
zahlenmäßigen Abgleich von eingestallten und ausgestallten Tieren nachgewiesen
werden muss;
8. die Einführung eines Tierschutzlabels umgehend in die Wege zu leiten;
9. zu prüfen, ob Abstandsregelungen bei verdichteter Tierhaltung dazu beitragen
können, das Verschleppungsrisiko von Tierseuchen z.B. durch die Abluftanlagen von
Mastställen zu minimieren;
10. den Begriff „Intensivtierhaltung“ klar zu definieren;
b) Kommunale Planungshoheit sichern
11. einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der den Privilegierungstatbestand des § 35
Absatz 1 Nummer 1 BauGB durch eine Präzisierung der Definition des Begriffs der
Landwirtschaft in § 201 BauGB so fasst, dass die europarechtlichen Vorgaben für
eine ökologische und artgerechte Tierhaltung gesetzlich gefördert sowie ökologisch
nicht vertretbare Intensivtierhaltungsanlagen vermieden werden, und zugleich sicher
stellt, dass eine Privilegierung entsprechender Anlagen aufgrund § 35 Absatz1
Nummer 4 BauGB ausgeschlossen ist;
12. einen Gesetzesentwurf für Regelungen des Bauplanungsrechts vorzulegen, die den
Kommunen praktisch wirksame, effektiv handhabbare planungsrechtliche
Möglichkeiten zur Steuerung und zum Ausschluss von Intensivtierhaltungsanlagen
gewährleistet;
13. dafür zu sorgen, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Errichtung von
Anlagen zur Intensivtierhaltung in Gemeindegebieten transparenter gestaltet werden,
damit die Mitwirkungsrechte für Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden;
c) Umweltschutz beachten
14. die in der 4. BImSchV vorgegebenen Bestandsobergrenzen zu überprüfen;
15. dafür zu sorgen, dass bei Genehmigungsverfahren für den Bau von
Intensivtierhaltungsanlagen ein schlagspezifischer Flächennachweis für eine
ordnungsgemäße Verwertung von Wirtschaftsdünger ( wie z.B. Gülle und Mist)
erbracht werden muss;
16. zu überprüfen, ob ein Nährstoffkataster sinnvoll ist;
17. dafür zu sorgen, dass der für das Jahr 2010 angestrebte Stickstoffüberschuss-
Zielwert von 80 kgN/ha durchgesetzt wird und in der Düngeverordnung die
Stickstoffüberschüsse auf 50 kgN/ha begrenzt werden;
18. gesetzlich abzusichern, dass gemäß Entwurf VDI 4250 „Bioaerosole und biologische
Agenzien-Umweltmedizinische Bewertung von Bioaerosol-Immissionen – Wirkungen
mikromobiler Luftverunreinigungen auf den Menschen“ im Genehmigungsverfahren
ein Nachweis zu verlangen ist, wonach es auf Flächen, auf denen sich Menschen
oder Tiere nicht nur vorübergehend aufhalten, nicht zu einer Erhöhung der
Hintergrundbelastung von Bioaerosolen kommt;
4
19. zum Nachweis der Wirksamkeit von Abluftreinigungseinrichtungen unter
Einbeziehung der Wissenschaft ein Prüfverfahren zu erarbeiten;
d) zusätzliche Forderungen
20. gemeinsam mit den betroffenen Verbänden und den Ländern Möglichkeiten der
frühzeitigen Information von Landwirten (z.B. über künftige Anforderungen an die
Lebensmittelsicherheit, Folgen der Umweltbelastung) zu schaffen;
21. dafür zu sorgen, dass die Ausbildungsinhalte an den neuen Herausforderungen
ausgerichtet werden und regelmäßige Fortbildungen für Betriebsleiter und Mitarbeiter
landwirtschaftlicher Betriebe nachgewiesen werden müssen.
Berlin, den 7. Juni 2011
Dr. Frank-Walter Steinmeier und Fraktion
http://www.bmt-tierschutz.de/Dateien/2011/Anlage_PM_20110607.pdf
Labels:
Politik,
Tierschutz,
Umwelt
Freitag, 2. September 2011
Dienstag, 16. August 2011
Dienstag, 9. August 2011
Eine unglaubliche Schweinerei! (Hundeführerschein dringend gebraucht)
Der Hund einer seh- und gehbehinderten Seniorin wurde von einem Hund angegriffen und schwer verletzt. Der Hundehalter des angreifenden Hundes ging einfach weg, ohne ein Wort zu sagen. Der Hund der Seniorin hat Knochenbrüche und tiefe Bisswunden davon getragen, muss operiert und stationär in einer Tierklinik behandelt werden.
Spenden werden dringend gebraucht!
Der ganze Bericht und mehr:
aktion tier
Spenden werden dringend gebraucht!
Der ganze Bericht und mehr:
aktion tier
Montag, 4. Juli 2011
Sonntag, 3. Juli 2011
Tierversuche in der Futtermittelindustrie!
Tierversuche in der Futtermittelindustrie
Bitte meidet die auf dieser Seite angegebenen Sorten um das nicht zu unterstützen!
Weitere Infos hier
Bitte meidet die auf dieser Seite angegebenen Sorten um das nicht zu unterstützen!
Weitere Infos hier
Dienstag, 28. Juni 2011
Der WWF ist böse in die Kritk geraten
Unglaubliche Vorwürfe werden dem WWF gemacht, eine Organisation, die damit wirbt, die Regenwälder, Tiger und Orang-Utans zu schützen. Das ganze Gegenteil sei der Fall, behauptet Wilfried Huismann in seiner Dokumentation, die letzte Woche in der ARD gezeigt wurde.
Auf You Tube ist sie nach wie vor Abrufbar.
Weiterführende Links:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269
http://www.news.de/gesellschaft/855194474/aufruhr-an-der-spendenfront/1/
Auf You Tube ist sie nach wie vor Abrufbar.
Weiterführende Links:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269
http://www.news.de/gesellschaft/855194474/aufruhr-an-der-spendenfront/1/
Samstag, 25. Juni 2011
Stiller Protest vor dem Zoo Berlin
Heute, von 15-17 Uhr soll vor dem Zoo protestiert werden.
Gefordert wird "die dringend notwendige Untersuchung der Eisbären und der daraus resultierenden Konsequenzen", Einblicke in alle vorhandenen Berichte und Obduktionen und natürlich die Forderung an das Naturkundemuseum von den Präparationsplänen des Eisbären Knut abzusehen.
http://www.knut-tierschutz.eu/
Beim ersten Lesen des kleinen anschaulichen Pamphlets in meinem Zoofachgeschäft dachte ich, da gehe ich hin. Als ich aber auf der Homepage der Initiative nachgelesen habe, nahm ich davon Abstand.
Es schreiben selbst ernannte Fachleute ihre Mutmaßungen ins Netz, ohne wirkliche Informationen zu haben. Und selbst wenn das alles gut gemeint ist, und auch nicht auf dem gleichen niveaulosen Jargon daherkommt wie die Frau, die bei der ersten Knut-Demo vor dem Zoo behauptete, Knut sei durch ein Stück Fleisch gestorben, welches ihm an den Kopf gefallen ist, so sind die Mutmaßungen ebenso an den Haaren herbeigezogen.
Wir wissen (noch immer) nicht, durch welchen Erreger es zur Zerstörung von Knuts Gehirn gekommen ist. Keiner weiß, ob er solche Anfälle schon vorher hatte. Und in dem Maß, in dem er beobachtet worden ist, ich erinnere an Christinas- und Frühlingssterns Blog, mag ich das bezweifeln. Denn dann wäre es längst bemerkt worden und sicher in den Blogs thematisiert worden.
Richtig ist, dass die Anzahl der in den letzten drei Monaten verstorbenen Jungtiere (Knut und zwei Elefanten) nachdenklich macht. Richtig ist auch zu hinterfragen, ob es denn reicht, das Wasser aus dem Eisbärengehege zwei Mal im Jahr zu wechseln. Denn für mich ist das ein Skandal. Die Tiere schwimmen in dem Wasser, sie entleeren sich und fressen in dem Wasser. Dass es da zu bakterieller Verunreinigung kommen muss, ist zwangsläufig. Und wer weiß, was da für Krankheitserreger entstehen können.
Eine Demo, die sich um diese Dinge bewegt wäre richtig. Auch gegen die Präparationspläne des Naturkundemuseums zu protestieren ist richtig. Aber Mutmaßungen haben da nichts zu suchen!
Gefordert wird "die dringend notwendige Untersuchung der Eisbären und der daraus resultierenden Konsequenzen", Einblicke in alle vorhandenen Berichte und Obduktionen und natürlich die Forderung an das Naturkundemuseum von den Präparationsplänen des Eisbären Knut abzusehen.
http://www.knut-tierschutz.eu/
Beim ersten Lesen des kleinen anschaulichen Pamphlets in meinem Zoofachgeschäft dachte ich, da gehe ich hin. Als ich aber auf der Homepage der Initiative nachgelesen habe, nahm ich davon Abstand.
Es schreiben selbst ernannte Fachleute ihre Mutmaßungen ins Netz, ohne wirkliche Informationen zu haben. Und selbst wenn das alles gut gemeint ist, und auch nicht auf dem gleichen niveaulosen Jargon daherkommt wie die Frau, die bei der ersten Knut-Demo vor dem Zoo behauptete, Knut sei durch ein Stück Fleisch gestorben, welches ihm an den Kopf gefallen ist, so sind die Mutmaßungen ebenso an den Haaren herbeigezogen.
Wir wissen (noch immer) nicht, durch welchen Erreger es zur Zerstörung von Knuts Gehirn gekommen ist. Keiner weiß, ob er solche Anfälle schon vorher hatte. Und in dem Maß, in dem er beobachtet worden ist, ich erinnere an Christinas- und Frühlingssterns Blog, mag ich das bezweifeln. Denn dann wäre es längst bemerkt worden und sicher in den Blogs thematisiert worden.
Richtig ist, dass die Anzahl der in den letzten drei Monaten verstorbenen Jungtiere (Knut und zwei Elefanten) nachdenklich macht. Richtig ist auch zu hinterfragen, ob es denn reicht, das Wasser aus dem Eisbärengehege zwei Mal im Jahr zu wechseln. Denn für mich ist das ein Skandal. Die Tiere schwimmen in dem Wasser, sie entleeren sich und fressen in dem Wasser. Dass es da zu bakterieller Verunreinigung kommen muss, ist zwangsläufig. Und wer weiß, was da für Krankheitserreger entstehen können.
Eine Demo, die sich um diese Dinge bewegt wäre richtig. Auch gegen die Präparationspläne des Naturkundemuseums zu protestieren ist richtig. Aber Mutmaßungen haben da nichts zu suchen!
Freitag, 24. Juni 2011
Amazonas-Aufruf
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Amazonas ist in großer Gefahr, das Unterhaus des brasilianischen Kongresses hat einer Aushöhlung von Brasiliens Waldschutz-Gesetzen zugestimmt. Wenn wir nicht handeln, könnten riesige Gebiete der Lunge des Planeten einer Verwüstung durch radikalen Kahlschlag zum Opfer fallen.Dieser Vorstoß hat im Land vielerorts Zorn und Proteste hervorgerufen. Und die Spannung steigt – in den vergangenen Wochen wurde mehrere bekannte Umweltschützer ermordet, wie man sagt durch von illegalen Holzfällern gedungenen bewaffneten Schlägern. Die Zeit drängt, sie werden versuchen, die Kritiker zum Schweigen zu bringen, während das Gesetz im Senat diskutiert wird. Doch Präsidentin Dilma kann ihr Veto gegen die Änderungen einlegen, wenn wir sie davon überzeugen können, den politischen Druck zu überwinden und als Wortführerin die Weltbühne zu betreten.
79% der Brasilianer unterstützen Dilmas Veto gegen eine Änderung der Waldschutz-Gesetze, doch deren Stimmen werden von der Lobby der Holzindustrie bekämpft. Es liegt nun an jedem Einzelnen von uns, den Einsatz zu erhöhen und den Schutz des Amazonasgebiets zu einem globalen Anliegen zu machen. Versammeln wir uns zu einem gigantischen Aufruf, die Morde und das illegale Fällen von Bäumen zu beenden und das Amazonasgebiet zu retten. Unterzeichnen Sie die Petition – sie wird an Dilma übergeben, sobald wir 500.000 Unterschriften gesammelt haben.
http://www.avaaz.org/de/save_the_amazon/?vl
Die Menschen lieben Brasilien! Die Sonne, die Musik, Tanz, Fußball und die Natur – es ist ein Land, das Millionen in aller Welt inspiriert. Das ist der Grund, weshalb die nächste Weltmeisterschaft in Brasilien stattfindet, weshalb Rio die Olympiade 2016 ausrichtet und weshalb der Erdgipfel, eine Konferenz, um das langsame Sterben unseres Planeten zu beenden, im kommenden Jahr in Brasilien stattfindet.
Unsere Liebe ist nicht fehl am Platz – der Amazonas ist entscheidend für das Leben auf der Erde – 20% unseres Sauerstoffs und 60% unseres Frischwassers kommen aus diesem herrlichen Regenwald. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle zusammenstehen, um ihn zu schützen.
Doch Brasilien ist auch ein Land, das sich rasend schnell entwickelt, das darum kämpft, mehrere zehn Millionen Menschen aus der Armut zu holen. Und der Druck auf die Politiker, aus finanziellen Gründen einen Kahlschlag und Abbau zuzulassen, ist enorm. Deshalb sind sie gefährlich nahe daran, Umweltschutzbestimmungen über den Haufen zu werfen. Einheimische Aktivisten werden ermordet, eingeschüchtert und zum Schwiegen gebracht. Es liegt an den Avaaz-Mitgliedern aus aller Welt, den Brasilianern zur Seite zu stehen, und die brasilianischen Politiker dazu zu drängen, stark zu sein.
Viele von uns haben es im eigenen Land gesehen, wie oft Wachstum auf Kosten unseres Naturerbes geht, wie unser Wasser und unsere Luft verschmutzt werden und unsere Wälder sterben.
Für Brasilien gibt es eine Alternative. Dilmas Vorgänger hat die Entwaldung massiv eingeschränkt und den internationalen Ruf des Landes als Führer beim Umweltschutz – bei gleichzeitigem großen Wirtschaftswachstum – gefestigt. Versammeln wir und drängen Dilma, in dessen Fußstapfen zu treten – unterzeichnen Sie die Petition zur Rettung des Amazonasgebiets und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:
http://www.avaaz.org/de/save_the_amazon/?vl
In den letzten 3 Jahren haben brasilianische Avaaz-Mitglieder Riesenschritte unternommen und außergewöhnliche Kampagnen organisiert, in Richtung einer Welt, wie wir sie alle wollen: Sie haben Zeichen gesetzt mit Anti-Korruptions-Gesetzen, sie haben ihre Regierung unterstützt, eine Schlüsselrolle bei den Vereinten Nationen zu spielen, die Menschenrechte zu schützen, und einzugreifen, um die Demokratie in Nahost zu unterstützen und die Menschenrechte in Afrika und darüber hinaus zu schützen.
Jetzt, wo mutige brasilianische Aktivisten ermordet werden, weil sie eine wichtige globale Ressource schützen, müssen wir zusammenstehen und eine internationale Bewegung aufbauen, um das Amazonasgebiet zu schützen und Brasilien einmal mehr als wahres und international führendes Leitbild ausrufen. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:
http://www.avaaz.org/de/save_the_amazon/?vl
Voller Hoffnung
Emma, Ricken, Alice, Ben, Iain, Laura, Graziela, Luis und der Rest des Avaaz-Teams
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Der Spiegel - Sieg der Waldzerstörer
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78602572.html
NZZ - Drei Morde an Umweltschützern in einer Woche
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/drei_morde_an_umweltschuetzern_in_einer_woche_1.10741935.html
Sueddeutsche - Märtyrer für den Regenwald
http://www.sueddeutsche.de/panorama/mordserie-an-brasilianischen-umweltschuetzern-maertyrer-fuer-den-regenwald-1.1110079
Der Spiegel - Waldzerstörung in Brasilien sprunghaft angestiegen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,763527,00.html
Heinrich Boell Stiftung - Brasiliens Regenwaldgesetz
http://www.boell.de/weltweit/lateinamerika/lateinamerika-brasilien-wald-gesetz-rodung-12272.html
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